Die 7 teuersten Gegenden in Deutschland

In einigen Orten ist das nach Mietabzug verbleibende Gehalt nicht besonders ausreichend. Genau diese Thematik soll folgender Artikel aufgreifen.

Ob man sein eigenes Gehalt als gut bezeichenen kann, ist oft davon abhängig wie die Lebensverhältnisse aussehen. Beispielsweise ist es möglich, dass der Manager nach Abzug der Wohnkosten möglicherweise weniger Geld als einfache Mitarbeiter, die in günstigeren Gegenden leben, zur Verfügung hat. Die Online-Arbeitsplattform Stepstone und das Immobilienportal Immowelt.de wollten herausfinden, in welchen Städten in Deutschland die Mieten im Verhältnis zum Gehalt am höchsten sind. Natürlich sind die Lebenshaltungskosten in einer Großstadt im Allgemeinen teurer als in diesem Land. Aber die Gehälter in Metropolen sind normalerweise höher.

Auf Immobauratgeber.de finden Sie eine genauere Übersicht über die teuersten Städte Deutschlands 2020 und weitere Artikel zum Thema Immobilien.

Die zwei Unternehmen haben sich zusammengetan, um das Durchschnittsgehalt von Experten und Führungskräften in 384 Gebieten mit ihren jeweiligen Mieten zu vergleichen. Im folgenden finden Sie die sieben Orte, wo das Verhältnis am höchsten ist.

1. München 

Die Gehälter in München können nicht mehr mit der Miete mithalten. In der Tat ist das Durchschnittseinkommen mit 61.100 Euro pro Jahr sehr hoch, aber laut Umfragen von StepStone und Immowelt.de liegt die Durchschnittsmiete bei 1.500 Euro und damit weit über den Mieten in anderen Großstädte. In Bayern werden 30% des Einkommens für die Miete verwendet. Wenn Sie das beispielsweise mit Köln vergleichen möchten, dann sind die Gehälter fast gleich hoch wie in München (59.900 Euro), aber die Miete ist viel niedriger (900 Euro).

2. Starnberg

Starnberg ist das zweitteuerste Gebiet in Deutschland. Experten und Manager müssen durchschnittlich 26% ihres Einkommens (54.700 Euro) für Miete (1.200 Euro) ausgeben. Zusatzinformation: 5 der 10 teuersten unabhängigen Städte und Regionen befinden sich in Bundesland Bayern. 

3. und 4. Freiburg im Breisgau und Ebersberg

In Freiburg, bezahlt man genau ein Viertel seines Einkommens an Wohnkosten. In der Großstadt in Badenwürttemberg beträgt das durchschnittliche Jahresgehalt 55.500 Euro und die monatliche Miete 1.150 Euro. So ein Verhältnis findet man auch bei den Einwohnern im bayerischen Ebersberg  (Miete von 1.100 Euro und Jahresgehalt von 53.700 Euro).

5. Fürstenfeldbruck und Vorpommern-Greifswald

Die Regionen Fürstenfeldbrück und Vorpommern-Greifswald zählen zu den teuersten Regionen Deutschlands. Hier geben die Menschen durchschnittlich 24% ihres Gehaltes für die Miete aus. In Fürstenfeldbruck beträgt die Miete 1100 Euro und das Gehalt 56.100 Euro. In Vorpommern-Greifswald zahlen die Einwohner durchschnittlich viel weniger Miete (730 Euro), aber verdienen gleichzeitig auch viel weniger (37.000 Euro).

6. Miesbach und Dahme-Spreewald

Die Region Berlin-Brandenburg belegt in der Region Dachem-Spriwald den sechsten Platz. Die Durchschnittsmiete und das Jahresgehalt betragen 800 Euro bzw. 42.300 Euro. Auf dasselbe Verhältnis kommt man weiter im Süden, nämlich in  Miesbach in Bayern. Dort liegt die Miete bei 1.100 Euro und das Gehalt bei 57.600 Euro.

7. Berlin und Potsdam

Zwei Städte bzw. Regionen liegen im Ranking auf dem siebten Platz. In Berlin und Potsdam müssen 23% der Löhne für Miete ausgegeben werden. In Berlin liegt das Durchschnittsgehalt von Fachleuten bei 51.700 Euro, die Durchschnittsmiete bei 1.010 Euro. Die Wohnkosten in  Potsdam sind niedriger (900 Euro), aber auch die Einkünfte liegen Durchschnittlich unter denen aus Berlin (46.900 Euro).